Hepburn-Turtleneck und Burda-Easy Cordhose

Shades of brown (and lilac!)

   |    Sewing Style

Langsam summieren sich die selbstgenähten Teile in meiner Garderobe und lassen sich sogar untereinander kombinieren, so dass ich euch heute zum ersten Mal ein komplettes DIY-Outfit zeigen kann. Der Rolli und die Hose sind eigentlich beides Probestücke, d.h. ich habe an ihnen den Schnitt erstmals getestet und deshalb relativ günstige Stoffe verwendet.

Ich fertige sehr selten Teile aus Nessel oder ähnlichen speziellen Probestoffen, sondern wähle den Stoff so aus, dass ich das fertige Teil möglichst auch tragen kann, dass es aber auch kein schlimmer Verlust ist, falls der Schnitt nicht passen sollte. Die Stoffe für den Rolli (ein Viskosejersey) und die Hose (Feincord) habe ich beide vor einiger Zeit für ca 5€ pro Meter bei Karstadt in München gekauft.

Ich habe schon länger nach einem Schnitt für einen Basic-Rolli gesucht. Von Burda habe ich Anfang des Jahres einen Schnitt getestet (hier geht's zum Blogpost), der ganz ok war. Allerdings hat es mich gestört, dass die Ärmel im Verhältnis zum Brustbereich so weit geschnitten sind. Vor Kurzem habe ich dann bei einigen anderen Bloggern sehr schöne Beispiele des Hepburn-Turtleneck gesehen und mir diesen Schnitt daraufhin auch gekauft. Und ich muss sagen, dass ich die Passform doch noch etwas besser finde als die des Burda-Rollis. Der Schnitt ist sehr leicht zu nähen und eigentlich nichts Besonderes, aber ich finde es super, wenn ich mir ein solches gut passendes Basic-Teil aus verschiedenen Stoffen selbst nähen kann.

Der Hosenschnitt ist aus der aktuellen Burda Easy HW 2017 (hier im Sale). Die Schnittmuster der Burda Easy sind sonst immer ziemlich klein ausgefallen, deshalb habe ich für die Hose zunächst eine halbe Nummer größer als meine übliche Burda-Größe gewählt. Ich habe aber schnell festgestellt, dass die Hose doch ziemlich groß ausfällt. Ich weiß nicht, ob es am Elasthan-Anteil in meinem Cordstoff lag (aber eigentlich sieht die Anleitung Stoffe mit Elasthan-Anteil vor) oder daran, dass Burda neuerdings, wie ich bei Stef von Sea of Teal gelesen habe, eine Größen-Anpassung aller Schnitte gemacht hat. Jedenfalls musste ich an allen Seiten so viel Stoff wegnehmen, dass ich den Schnitt wahrscheinlich besser 2 Nummern kleiner hätte zuschneiden sollen. Im Endeffekt bin ich jetzt mit der Passform ganz zufrieden. Der Schnitt hat eine modisch verkürzte Länge und die Hosenbeine sind leicht ausgestellt.

Den Mantel habe ich schon ein paar Mal gezeigt, nämlich hier und hier, aber weil die Farbe in diesem Herbst so angesagt ist, musste ich ihn nochmal aus dem Schrank holen.

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