Die Corona-Garderobe - Part 1

Übergangsoutfit mit Burda Cardigan und Hepburn-Turtleneck

Ich möchte diese sehr außergewöhnliche Corona-Zeit nicht loben oder beschönigen, im Gegenteil - sie macht auch mir zu schaffen! Aber da fast alle außerhäuslichen Aktivitäten wegfallen, bleibt letztendlich doch etwas mehr Zeit als sonst übrig, die ich fürs Nähen, oder, so wie jetzt, mal wieder fürs Bloggen nutzen kann!

Heute zeige ich euch zwei Teile, die ich stückweise im Februar/März genäht habe: Einen Hepburn-Turtleneck (davon nähe ich im Winter immer wieder mal einen, es dauert mittlerweile keine zwei Stunden vom Zuschnitt zum fertigen Stück) und einen Cardigan, den ich nach diesem Burda-Schnitt genäht, aber leicht abgewandelt habe: Unterhalb der Armausschnitte habe ich die Taillierung rausgenommen, ihn leicht verlängert und unten keinen Gürtel, sondern einen normalen Bundstreifen angenäht, den ich mit Futter statt mit Strickstoff gedoppelt habe.

Ganz perfekt ist das nicht geworden, weil der Bundstreifen, wie man auf dem Detailfoto sehen kann, sich an der Kante leicht verzieht - das könnte auch daran liegen, dass ich erst einen normalen Bundstreifen angenäht hatte (also aus zwei Schichten Strickstoff), diesen dann aufgeschnitten und mit dem Futter hinterlegt habe, weil er mir zu wulstig erschien. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit dem Cardigan, der Schnitt ist empfehlenswert, weil er an Halsausschnitt und im Schulterbereich schön geschnitten ist und gut anliegt. Da geht bestimmt auch noch eine perfektere Version...

Kombiniert habe ich Rolli und Cardigan mit meiner selbstgenähten Kunstlederhose, so dass ich (bis auf die Schuhe) tatsächlich ein komplettes "Handmade"- Outfit trage. Momentan ist es für diese Kombi zu warm, aber ich denke, zumindest den Cardigan kann man auch den Sommer über ab und zu tragen. Fotografiert hat mich meine jüngste Schwester, die das immer besonders leidenschaftlich macht - aber diesmal natürlich drinnen!

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by @ohchiffon

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