Urlaubsgarderobe Pt. I

Simple White Tee

Wenn mich jemand nach einem modischen Must-Have für jede Frau fragen würde, würde ich wahrscheinlich antworten: Ein einfaches weißes T-Shirt. Kaum ein Kleidungsstück ist so vielseitig kombinierbar, kann sowohl bürotauglich als auch casual gestylt werden und passt außerdem in alle Jahreszeiten. Im Sommer tragen wir es solo zu Shorts, Röcken oder oder Caprihosen, im Herbst mit einem Blazer und im Winter mit einem dicken Cardigan darüber.

Nachdem meine gekauften weißen Shirts bislang keine allzu lange Lebensdauer hatten (einige sind eingelaufen, andere haben sich verfärbt), wollte ich es diesen Sommer mit einem selbstgenähten Shirt versuchen. Ich habe erst eine Version aus Interlock-Jersey genäht, die trotz erprobten Schnittmusters leider einen viel zu weiten Ausschnitt hat (liegt es am Stoff?), mein zweiter Versuch ist besser gelungen: Es ist dieses Shirt aus einem feinen Viskosejersey nach dem Schnittmuster "Swag" von Fashiontamtam in Größe S.

Ein einfaches T-Shirt ist nähtechnisch nicht allzu aufregend, aber nachdem wir neulich in Porto Santo Stefano (einem kleinen, hübschen Hafen in der Toskana) nicht nur ein, sondern gleich sehr viele schöne Fotos geschossen haben, habe ich beschlossen, diesem Basicteil einen ganzen Blogpost zu widmen.

Zumal die Näh-Geschichte dieses Shirts doch sehr aufregend war, jedenfalls für mich persönlich. Weil es unbedingt mit in den Urlaub sollte, ich aber vorher noch mit anderen Projekten beschäftigt war, habe ich am Abreisetag um 5.30 Uhr morgens noch die Seitennähte geschlossen. Für die Säume war dann bei bestem Willen keine Zeit mehr. Ich denke darüber nach, ob ich das Shirt nachträglich noch säumen soll... Und frage mich, ob eigentlich alle Hobbyschneider so verrückt sind?

Den Urlaub in der südlichen Toskana verbringe ich dafür gerade ganz ohne Nähmaschine, und stellt euch vor, es ist sogar schön! Ohne Fotokamera geht es allerdings nicht, vor allem nicht in so hübschen Orten wie dem schon erwähnten Porto Santo Stefano am Argentario. Die in den Hügel gebaute Hafenstadt hat Ähnlichkeiten mit dem Städchen Positano bei Neapel. Nur: Während der Ort an der Amalfiküste von Bloggern und Instagramern geflutet wird, ist der Argentario auf internationaler Ebene noch weitgehend unentdeckt. Die Cafés mit atemberaubender Sicht auf den Hafen sind nicht Teil irgendwelcher Luxushotels, sondern ganz normale Bars, in denen man, wie überall, seinen Capuccino für etwa einen Euro trinken kann.

Vielleicht liegen hier deshalb nicht nur tolle Yachten im Hafen, sondern ab und zu auch ein alter, bunter Kahn, vor dem man stimmungsvolle Bilder knipsen kann. Die perfekte Ergänzung zu meinem weißen T-Shirt. Trotzdem gibt es auch sehr schicke Ecken im Porto, zu elegant für mein eher alltägliches Outfit. Das nächste mal komme ich in einem gerüschten Seidenkleid. 

Mein Outfit:

T-Shirt: selbstgenäht nach dem Schnittmuster "Swag" von Fashiontamtam

Sonnenbrille: Ray-Ban

Shorts: Levi`s

Schuhe: Nike 

Dieser Blogpost ist verlinkt zur SewLaLa Linkparty

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by @ohchiffon

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