Fashion

Nähen zu können ist wie eine neu gewonnene Art der Freiheit. Man stellt sich plötzlich wahnsinnig tolle Dinge vor, die man (zumindest theoretisch) erschaffen könnte: Sommerkleider mit hohem Beinschlitz, verwegene Rüschenblusen, Bundfaltenhosen aus Satin, gemusterte Blazer. Doch bei all dieser sprudelnden Phantasie stelle ich im Alltag meistens fest, dass ich nichts dringender brauche als.... Basics! Schlichte, einfache Kleidungsstücke, mit denen ich mein geheimes Paradiesvogeldasein tarne, wenn ich die Kinder nachmittags aus dem Kindergarten abhole. Und im Ernst: Nur in der Kombination mit Basics können doch andere, besondere Kleidungsstücke überhaupt erst ihre Wirkung entfalten.

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   |    Sewing Fashion

In dieser Woche ist wieder Fashionrevolution-Week, in den sozialen Neztwerken erheben hunderttausende, an Mode interessierte Menschen ihre Stimme und fragen die Unternehmen: Who made my clothes? Wer macht meine Kleidung, und unter welchen Umständen? Ich nähe meine Kleidung selbst, damit bin ich ja fein raus aus der Sache - oder?? Heute zeige ich euch nicht nur ein neues selbstgenähtes Teil, sondern mache mir auch Gedanken darüber, wie nachhaltig mein Outfit tatsächlich ist.

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   |    Sewing Fashion Lifestyle

Heute zeige ich euch den ersten richtigen Fashionpost, wobei: die Abgrenzung zu meinen bisherigen Posts ist da gar nicht so einfach. Mein ursprünglicher Gedanke war, dass ich ab und zu Outfits zeigen könnte, die ich im Alltag trage, unabhängig davon, ob ein Teil gekauft oder selbstgenäht ist. Allerdings sind auch meine neu genähten Kleidungsstücke hier oft in fashionartigen Posts zu sehen, so dass ich zwischen beiden Artikel-Arten eventuell noch klarer unterscheiden muss. Vielleicht sollte ich die selbstgenähten Stücke zunächst auf der Kleiderpuppe präsentieren...? Bei diesem Fotoshooting hat es sich jedenfalls beinahe seltsam angefühlt, mal nicht etwas ganz neu Genähtes zu zeigen.

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   |    Fashion

Diese Titelfrage beschäftigt mich eigentlich schon sehr lange. Um ehrlich zu sein, habe ich über die Frage nachgedacht, noch bevor ich diesen Blog gegründet habe. Und weil ich anfangs keine endgültige Entscheidung treffen konnte, habe ich schließlich beide Elemente mit in den Blogtitel genommen: „Oh, Chiffon! A style and sewing blog.“ Mir macht „Style“ mindestens genauso viel Spaß wie „Sewing“. Das erkennt man vielleicht auch in meinen Blogbeiträgen. Zu Beginn des neuen Jahres möchte ich diese Frage noch einmal grundsätzlich ansprechen, um ein bisschen Orientierung zu schaffen. Ich habe das Gefühl, dass die Abgrenzung zwischen beiden Blog-Typen nicht nur mich, sondern auch andere Blogger und Instagram-Nutzer beschäftigt.

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   |    Sewing Fashion

Beim Nähen finde ich es extrem schwierig, sich mit anderen zu vergleichen (und vielleicht ist das auch gut so). Trotzdem frage ich mich manchmal: Bin ich jetzt schon ein Profi? Oder doch noch ein Anfänger? Ich hatte eigentlich nie richtig Angst vorm Nähen, sondern habe einfach losgenäht. Deshalb kann ich nicht sagen: Ich bin jetzt viel mutiger als am Anfang. Oder: Jetzt kann ich alle Techniken auswendig (denn das kann ich noch immer nicht). Aber: Als ich diese Bluse genäht habe, habe ich mich ein kleines bisschen fortgeschritten gefühlt.

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   |    Fashion Sewing

Obwohl Rot in diesem Winter eine Trendfarbe ist, habe ich den roten Mantelstoff gar nicht aufgrund seiner Farbe gekauft. Sondern vor bereits zwei Jahren, als Rot noch gar nicht so angesagt war, aufgrund seiner Qualität. Jedes Jahr gibt es im großen Karstadt am Münchener Hauptbahnhof einen Designerstoff-Verkauf. Dort habe ich mir die restlichen fünf Meter dieses Stoffes mit einer anderen Käuferin geteilt.

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   |    Sewing Fashion

Diese Safaribluse habe ich in Etappen verteilt über den Sommer genäht. So etwas mache ich eigentlich selten, aber irgendwie hatte ich es mit der Fertigstellung nicht besonders eilig. Vielleicht, weil eine langärmlige Bluse kein typisches Sommerstück ist, sondern eher ein Klassiker, den man das ganze Jahr über tragen kann. Aber am vergangenen Wochenende hat es mich dann doch gestört, dass da noch immer das unfertige Stück herum lag und ich habe sie in einem Rutsch fertig genäht.

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   |    Sewing Fashion

Manchmal überlege ich, ob ich statt eines Mode- bzw. Nähblogs nicht lieber einen Mamablog hätte starten sollen. Der wäre jedenfalls näher dran am echten Leben und ich hätte immer eine ganze Menge zu schreiben. Heute zum Beispiel darüber, dass die Kids sich im Urlaub einen Parasiten eingefangen haben und dass ich in diesen Tagen eigentlich nur putze und wasche und Kinder dusche, damit wir ihn auch wirklich loswerden. Aber ich bin auch ein bisschen froh, dass ich gerade nicht so ausführlich darüber schreiben muss. Ein Blog, der sich mit Mode beschäftigt, ist ist manchmal eben auch wie ein ideeller Kurzurlaub.

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   |    Sewing Fashion

Dieses Kleid war so etwas wie ein modisches Experiment. Überall sieht man in diesem Sommer Farn-, Monstera- und Palmenblätter auf Klamotten, so dass ich einerseits ein solches Muster für mich testen wollte. Andererseits hatte ich Lust auf einen femininen Retro-Kleiderschnitt, was normalerweise gar nicht so mein Stil ist. Dieses Kleid vereint sozusagen beide Mode-Gelüste.

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   |    Sewing Fashion

Ich muss zugeben: fast genauso viel Spaß wie das Nähen eines Kleidungsstückes macht es mir, anschließend die passende Fotolocation auszusuchen und mir Gedanken über das gesamte "Setting" zu machen. Bei diesem Blumenrock sollte es auf jeden Fall in Richtung Landhaus-Romantik gehen und ein Kind im Arm oder in spielendes Kind daneben fand ich dazu auch sehr passend. Und unterm Strich finde ich, ist das Ergebnis ganz gut gelungen.

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